Hamburger Hospiz am Deich

Hamburger Hospiz am Deich

Aus einer alten Schule wird unser neues Hospiz

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude am Allermöher Deich 445 wurde von 1902 bis 1971 als eine von vier Stadtteilschulen in den Vier- und Marschlanden genutzt (Allermöhe-Oberwärts). Nun wird es ein Hospiz, das Hamburger Hospiz am Deich.

Außer dem stationären Hospiz mit Platz für 14 Gäste und deren An- und Zugehörige soll es auch zahlreiche Angebote in den Bereichen „Leben mit Trauer“ und Bildungsarbeit (hier ist die Akademie Hamburger Hospiz am Deich geplant) beherbergen.

Deswegen wird die alte Schule umfassend renoviert, umgebaut und um einen Anbau erweitert. Der Umbau hat bereits begonnen. Für Dezember 2022 ist die Eröffnung des stationären Hospizes geplant.


Was bisher geschah… Lesen Sie unser Projekt-Tagebuch!

Wer wir sind und was wir machen.

Das Pionierteam (von links nach rechts: Bettina Kok, Kai Puhlmann, Ralf Herzberg, Bea Mitzlaff und Katja Fischer) befasst sich mit der Planung und Vorbereitung. Es gilt, keine Zeit zu verlieren. Schließlich wollen wir im Dezember 2022 eröffnen.

Erfahren Sie mehr über die Visionen des Pionierteams und darüber, wie diese nach und nach umgesetzt und real werden.


Das sagen unsere Nachbarn:

Gartentor/Schild Haustierservice Schneider

Heigard und Andreas Schneider

„Wir sind Anwohner auf dem Allermöher Deich und ganz gespannt, was aus der alten Schule Allermöhe entsteht. Im Garten sind schon Vorkehrungen zu sehen, und der Umbau zum Hospiz bzw. die Renovierung können wohl bald beginnen – hoffentlich ohne große Komplikationen. So kann ein Haus entstehen, das den Bewohnern nicht nur Unterstützung und Hilfe bietet, sondern für die letzte Lebenszeit ein Zuhause wird. Wir freuen uns auf die neue Nachbarschaft.“

Barbara Feit, Gynäkologin aus Bergedorf

„Als ich erfuhr, dass die Alte Schule zu einem Hospiz umgebaut werden soll, habe ich mich sehr gefreut. Es ist toll, dass es nun die Möglichkeit gibt, Angehörige auf ihrem letzten Stück Lebensweg, wohnortnah zu betreuen. Ich hoffe, es finden sich viele Ehrenamtliche und auch professionelle Pflegekräfte, um dieses schöne Projekt zu unterstützen.“

Heike Skrzynski-Fox, Projektmanagerin aus Neuengamme

„Ein Hospiz in direkter Nachbarschaft, ein schöner Gedanke! Warum soll ein Hospiz, ein besonderer Ort, nicht genau da sein, wo Menschen (im Alltag) leben? Ich (selbst) habe durch mein ehrenamtliches Engagement im Hospiz in Altona viele positive Erfahrungen gemacht. Nun freue ich mich, (auch) hier in Bergedorf wertvolle Hilfe leisten zu können. “

… und die tierischen Anwohner?

Ein Ramelsloher Huhn

„Hallo, ich bin ein Ramelsloher Huhn und stamme eigentlich aus der Gegend um Harburg. Ich möchte aber unbedingt bei euch Kuschelhuhn werden und in den tollen Garten einziehen. Ich besuche auch gerne Gäste in ihren Zimmern und tröste An- und Zugehörige. Eier fürs Sonntagsfrühstück lege ich sowieso. Bitte, darf ich mich euch vorstellen?“

Fuchs und Hase

„Wir haben gehört, in dem neuen Hospiz wird es nicht nur Gästezimmer für Menschen am Ende ihres Lebens geben, sondern ganz viele Veranstaltungen, tolle Trauerarbeit und auch was für die Bildung. Das kann dieser Stadtteil gut vertragen, denn es ist ziemlich ruhig hier. Wir würden es ja sehr begrüßen, nicht mehr die einzigen zu sein, die sich hier „Gute Nacht“ sagen.“

Ein Vierländer Klapperstorch

„Als Vierländer Klapperstorch kenne ich mich mit dem Beginn menschlichen Lebens ziemlich gut aus. Privat habe ich aber auch schon ganz viel mit dem Tod zu tun gehabt. Der gehört nämlich zum Leben dazu. Ein Hospiz als ein Ort, an dem über diese Sachen ganz offen und voller Zuversicht gesprochen werden kann, das passt sehr gut hierher.“

Lesen Sie mehr Statements unserer Nachbarn!


Infoveranstaltung

Engagieren Sie sich.

Haben Sie Lust, haupt- oder ehrenamtlich in unserem neuen Team in dem neuen Haus mitzuarbeiten?

Möchten Sie auf andere Weise tatkräftig mitwirken, zum Beispiel durch Sach- oder Geldspenden?

Es gibt viele Möglichkeiten, bei uns dabeizusein.