Akademie Hamburger Hospiz am Deich

Neben dem stationären Hospiz und der Trauerarbeit soll im neuen Hospiz am Deich auch die Bildungsarbeit großgeschrieben werden: Voraussichtlich schon im Jahr 2023 entsteht die Akademie Hamburger Hospiz am Deich.

An wen richten sich die Angebote der Akademie?

Das Besondere? Die Akademie Hamburger Hospiz am Deich richtet ihr Angebot vorrangig an interessierte Bürger*innen jeder Altersstufe sowie an Betroffene, also hinterbliebene An- und Zugehörige, unheilbar Erkrankte und Hochbetagte. Dieses Angebot finanziert sich im Wesentlichen über Spenden, um den kostenfreien Zugang für alle zu ermöglichen.

Des Weiteren soll es Angebote für ehrenamtlich und professionell tätige Personen, die nicht zentral aber punktuell mit den Bereichen Krankheit, Sterben, Tod und Trauer zu tun haben, die aufgrund ihrer Tätigkeit gefordert sind, im Bedarfsfall kompetent und angemessen zu reagieren. Darüber hinaus möchte sie auch potenzielle Multiplikator*innen wie Mitarbeiter*innen in Beratungsstellen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ansprechen.

Was für Veranstaltungen wird es geben?

Zu den Angeboten der Akademie sollen Vorträge und Veranstaltungen wie Workshops, Seminare und Ausstellungen gehören. Zudem veröffentlicht die Akademie analoge wie digitale Publikationen, z. B. Aufklärungsbroschüren, Podcasts und YouTubes. Auch wird es Formate geben, die sich speziell an Kinder und Jugendliche richten, wie beispielsweise Puppentheater und Comics.

Aus den Blickwinkeln der Philosophie, Psychologie, Spiritualität, Pädagogik, Soziologie, Medizin und Pflege sowie Geschichte sollen sich Interessierte hier unter anderem mit den Themenschwerpunkten Krankheits-, Sterbe- und Trauerbewältigung, Bestattungs- und Gedenkkultur befassen und fortbilden können.

Ziel: Selbstbestimmter Umgang mit Themen der Endlichkeit

Die Akademie Hamburger Hospiz am Deich möchte einen Beitrag dazu leisten, dass Bürger*innen und insbesondere akut Betroffene sich ermutigt fühlen, die Themen der Endlichkeit selbstbestimmt im eigenen Leben zu verankern. Darüber hinaus sollen sie Unterstützung dabei erfahren, in eine mitmenschliche Reife hineinzuwachsen, die es ihnen ermöglicht, in einem akuten Pflege-, Sterbe- und Trauerfall Betroffenen mit Mitgefühl und Solidarität zu begegnen.